Dorothea Stroschein (1883 – 1967)

Dorothea Stroschein musste von ihrer Kunst nicht leben, ihr Vater war Inhaber einer Chemischen Fabrik in Berlin, die erfolgreich Arzneimittel produzierte. Daher bemühte sie sich nicht um Bekanntheit. Sie war das wohl jüngste Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes und kam 1928 das erste Mal auf die Insel. Wie ihre Kolleginnen teilte sie die Liebe zu der Insel, die aber auf ihren Bildern eher karg und nüchtern wirkt.

Ihr Impressionismus begibt sich auf den Weg in die Neue Sachlichkeit, die Sonne wirft kaltes Licht auf das Wasser, der Inselblick zeigt eine karge Insel, das Meer spült braun-graue Wellen an den Strand.

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Dorothea Stroschein: Brandung